Der verantwortliche Umgang mit Cannabis durch Vereine wie unseren soll den Schutz der Jugendlichen vor Sucht und Abhängigkeit sicherstellen und nicht das Gegenteil bewirken. Wir wollen mit unserem Verein ein Beispiel sein, indem wir die gesetzlichen Vorgaben nicht nur erfüllen sondern darüber hinaus jede Regel implementieren, von der wir ausgehen, dass sie zum Schutz der Kinder und Jugendlichen beiträgt.
Eckpunkte aus dem Gesundheits- und Jugendschutzkonzept:
- Die Abgabe von Cannabis durch unseren Verein wird in Zukunft erst ab 21 Jahren erfolgen anstatt der durch das Gesetz möglichen 18 Jahre.
- Der Besuch von Suchtpräventionsveranstaltungen unseres Vereins ist für alle Nicht-Mitglieder unter 21 Jahren gratis
- Wir bieten jedem Mitglied die Möglichkeit, an einer Ausbildung zum/zur Suchtpräventionsbeauftragten teilzunehmen, welche durch Fachkräfte aus diesem Bereich geleitet werden wird
- Wir werden jedem Mitglied die Teilnahme an Gesprächen mit Fachkräften aus dem Bereich der Suchtprävention und -Beratung ermöglichen, in Gruppen oder auch im vertraulichen Rahmen
- Wir werden allen Mitgliedern unter 25 Jahren direkte Anreize setzen, an einem freiwilligen Training zum Thema Suchtvermeidung teilzunehmen
- Wir wollen ein zuverlässiger Ansprechpartner für alle Eltern und Angehörigen sein, die sich über das Thema informieren wollen oder sich Sorgen machen
- in unserem Verein gibt es keinen Platz für Hass, Rassismus und Vorurteile. Wir dulden keine Gewalt, handeln konsequent bei Verstößen. Darauf achten unsere Gleichstellungsbeauftragte/n
- Bei Verstößen unserer Mitglieder gegen Jugendschutzauflagen vertreten wir eine Null-Toleranz Politik. Sollte unser Cannabis mit unserem Wissen durch Mitglieder an Jugendliche weitergegeben werden, werden diese angezeigt und lebenslang dem Verein verwiesen.
- Wir schaffen keine Konsumräume. Es geht sich um den Anbau von Cannabis, den Austausch über das Thema und die Interessensgemeinschaft gleichgesinnter Menschen
- In unserem Verein ist Jugendschutz ein Eckpfeiler der Vereinskultur, wir wollen in jeder Hinsicht proaktiv handeln und arbeiten.
Weitergehende Infos zum Gesundheits- und Jugendschutz im Verein
Wir halten zu jeder Zeit ein breites Spektrum an Aufklärungsmaterialien zum Suchtpräventions-, Suchtfolgen- und Jugendschutz für Mitglieder und Besucher vor.
Dabei bemühen wir uns die Informationsmaterialien in Deutsch, Niederländisch, Polnisch und Englisch zur Verfügung zu stellen.
Wenn Sie Informationsmaterialien der BiöG suchen können Sie diese jederzeit in unserem Vereinsbüro abholen oder unser Sortiment durchstöbern, ausdrücklich auch für Nichtmitglieder des Vereins.‘
Alternativ können Sie viele der Informationsmaterialien hier direkt runterladen:
https://www.bioeg.de/
https://www.bioeg.de/infomaterialien-umgezogen
DOWNLOAD ELTERNRATGEBER CANNABIS
Weitergehende Hilfsangebote im Kreis Kleve:
Wir als Verein versuchen bestmögliche Beratung für unsere Mitglieder zu bieten, indem wir Brücken bauen zu professionellen Beratungsstellen mit einem breiten, spezialisiertem Hilfsangebot auf mehreren Ebenen. Wir als Verein möchten ausdrücklich das Team Rund um Frau Kortland von der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Kleve e.V. empfehlen, die uns auch für die Erstellung unseres Jugendschutzkonzeptes wertvolle Hinweise und Ideen gegeben haben.
Caritasverband Kleve e.V.
Hoffmannallee 66-68
47533 Kleve
+49 2821 7209-900
+49 2821 7209-930
suchtberatung@caritas-kleve.de
http://www.caritas-kleve.de
https://www.caritas.de/adressen/caritasverband-kleve-e.v/suchtberatung/47533-kleve/97302
Überregionale Hilfsangebote:
https://www.starkstattbreit.nrw.de
Die Prävention von Cannabiskonsum und -abhängigkeit steht im Mittelpunkt des Programms „Stark statt breit“ in NRW. Es zielt darauf ab, mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Eltern in Kontakt und in den Austausch zu treten.

